Samstag, 29. März 2025

Februar-März-Impressionen (Fortsetzung) - und [Blogparade] Sonne ☀️ im Herzen 💛

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Servus Ihr Lieben!
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Vielen Dank für all eure Blogbesuche und netten Zeilen zu meinem "blauen Frühlings-Beitrag"! 💙 Besonders herzlich möchte ich mich für eure Komplimente zu meinem Bob-Dylan-Kinofilm-Outfit bedanken - ihr seid sooo lieb! 💙

>> Zwei nette Kommentare  waren mit "anonymen" Absendern und leider auch ohne Unterschrift: Könnt ihr mir bitte einen Tipp geben, von wem diese Kommentare stammen? Ich habe keine Idee...

  • Kommentar vom 23. März - "So happy you have a kitty again..."
  • Kommentar vom 27. März - "I love all the blues and your outfits as well..."

Heute bekommt ihr - wie versprochen - noch ein paar Fotos vom Februar und eine Fortsetzung vom März zu sehen, und die Hauptrolle spielt heute nicht Blau, sondern 💚🌿Grün🌿💚

Zugleich ist es wieder an der Zeit für eine neue Blogparade der ü30Blogger & Friends  - diesmal mit dem Thema "Sonne im Herzen" 💛🌞💛: Diesmal sollen wir zeigen, was uns zum Strahlen bringt oder wie wir uns selbst pushen, damit die innere Sonne so oft wie möglich scheint. 

Nun, ich denke, dazu habe ich einiges beizutragen: Fangen wir gleich mal mit einer weiteren "Februar-Häkelei" an:

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Gehäkelter Poncho / Seelenwärmer:
Während unseres Winterurlaubes in Bad Mitterndorf unternahm ich mit Helga einen kleinen Einkaufsbummel. In einer Wühlkiste entdeckte ich flauschige Wollknäuel, die mir wegen ihrer Herbstfarben gut gefielen, zum halben Preis
 
Da ich schon länger mit dem Gedanken spielte, mir einen kuscheligen "Seelenwärmer" zu häkeln (der auch an kalten Tagen 💛🌞💛 Sonne ins Herz bringt 😊) und es für solch ein Projekt nicht ausreichend viele Knäuel in ein und demselben Farbverlauf gab, schnappte ich mir die jeweils letzten vier Knäuel in Brauntönen mit einem Farbverlauf von Creme bis Schokobraun und vier Knäuel mit einem Verlauf von Weinrot über Rost und Braun bis Dunkelgrün
 
 
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Spaziergänge in der Natur bringen mir "💛🌞💛".
 

Wie ich euch schon erzählt habe, wurden Edi und ich nach dem Winterurlaub durch einem grippalen Infekt an größeren außerhäusigen Aktivitäten gehindert, und so habe ich nicht nur mein erstes Häkelprojekt dieses Winters - das Dreieckstuch in Brauntönen - schon bald fertig gestellt, sondern ich kam auch mit dem neuen Projekt rasch voran.

Letztendlich entschied ich mich während des Häkelns, keinen richtigen Seelenwärmer mit kurzen Ärmeln oder Ärmellöchern zu fertigen, sondern stattdessen ein flexibleres Modell, das ich auch als Poncho tragen oder sogar als Schal binden kann.

Hier unten seht ihr das fertige Modell und eine von vielen möglichen Tragevarianten: Um den "Seelenwärmer-Effekt" zu erzielen, habe ich mir unter den Armen und auf Brusthöhe mit insgesamt drei Clips-Verschlüssen geholfen:

Outfit #1
 
Man kann die Vorderteile des Ponchos aber z.B. auch binden oder entweder beidseitig oder nur auf einer Seite über die Schulter werfen (siehe untere Collage). Bestimmt werde ich euch im Lauf der Zeit noch weitere Tragevarianten zeigen. Außerdem trage ich das kuschelige Stück gerne zuhause, um meine Schultern an kühlen Abenden warm zu halten.
 
Das Muster besteht hauptsächlich aus Stäbchen und Luftmaschen, der "Schnitt" ist extrem einfach: Ein längliches Rechteck, bei dem ich ab der Hälfte in der Mitte einen Streifen freigelassen habe. Ich habe mich dabei an meinem Fransenponcho aus dünnem Stoff orientiert, der allerdings breiter ist. (Für diese Breite hätte die Wolle leider nicht ausgereicht.)

Outfit #2 - Outfit #3 - Outfit #2

Mit Jamie in der Wüste:
Als wir alle wieder gesund waren, gab es auch endlich ein Wiedersehen mit unserem Enkelsohn - und das ist natürlich ein ganz besonderer Sonne-ins-Herz-Bringer, erst recht in Verbindung mit Natur 💛🌞💛! Wie schon im vergangenen November, besuchten wir gegen Ende Februar mit Jamie den Naturpark Mannersdorfer Wüste. (Ich habe euch HIER über den November-Ausflug erzählt - und auch, wie die "Wüste" zu ihrem Namen kam.)

Diesmal nahmen wir den von mir "Abenteuerpfad" genannten Weg zum Kloster St. Anna in der Wüste. Der führt durch ein Waldstück, an einem alten Brunnen vorbei, und es gilt dabei einen Bach zu überqueren. Jamie und Opa Edi balancierten vorsichtig über eine Brücke aus Ästen. Dann versuchte Jamie sich mit einem Ast als Angler - und ich entdeckte am Bachufer ein eisiges Natur-Kunstwerk: Ist es nicht wundervoll? Die Blattabdrücke im Eis sahen wie zarte Spitze aus.


Das Mühlrad (oben) gehört zum Spielplatz vor dem Kloster. Jamie hätte gerne Wasser durchlaufen lassen, aber leider war es noch zu kalt für solche Spiele, also nahmen wir Kieselsteine. (Davon gab es schließlich reichlich.) Dann spazierten wir noch im Klosterareal herum und besuchten die Tiere. Von der Bäuerin erfuhren wir, dass das Pferd bereits 30 Jahre alt ist! Auch Tiere bringen mir immer wieder Herzenssonne, und der erwachende Frühling sowieso! 💛🌞💛

Bei diesem Ausflug entdeckten wir die allerersten Schneeglöckchen dieser Saison - wegen der niedrigen Temperaturen hatten sie im Februar aber ihre Köpfe noch geschlossen. Und was haltet ihr von der "Fratze" im Stamm der alten Linde?

Jana fragt sich immer wieder, wie wir es schaffen, dass Jamie bei uns 12 Stunden lang wie ein Engel durchschläft. Aber all die Bewegung in frischer Luft und ein paar Abenteuer sind einfach das allerbeste Schlafmittel! (Und Herzenssonne entsteht dabei ganz automatisch 💛🌞💛.)

Februar-Wolkenstimmung für Rain's Thursday Art and Dinner Date: Clouds und für  Heidis Galeria Himmelsblick
 
Grüner Look mit rotbraunem Dreieckstuch:
Der grün-braun-gemusterte Rock ist ziemlich alt, ich schätze mal, ich besitze ihn seit 20 Jahren oder länger, und ihr habt ihn im Blog auch schon einige Male gesehen. Vor kurzem bekam er einen neuen Gummi in den Bund eingesetzt, jetzt ist er wieder wie neu. Das grüne Biobaumwollshirt besitze ich erst seit vergangenem Jahr, darunter trage ich ein hellbraunes Langarmshirt, mehrere Jahre alt. Abgerundet wird der Look mit dem im Jänner / Februar gehäkelten Dreieckstuch, das hier auch mit einem Clips-Verschluss auf Brusthöhe zusammengehalten wird. Häkeln machte mir in meiner Schulzeit überhaupt keinen Spaß - inzwischen bringt es mir Sonne ins Herz 💛🌞💛.
 
Outfit #4
 
Vogel-Foto-Spaziergang:
Die folgenden Fotos stammen von einem Spaziergang Anfang März, wo ich wieder mit meiner "neuen" Sony RX10 IV  Bridgekamera Vögel zu fotografieren übte. Nunja, so richtig erfolgreich bin ich damit noch nicht. (Mit der Nikon war ich schneller, doch die macht leider seit einiger Zeit Probleme.) Aber ich gebe natürlich nicht auf. Und wie bereits erwähnt: Natur + Tiere = 💛🌞💛!

In der folgenden Collage oben links seht ihr durchs Geäst etwas "Rotes" schimmern - das war mein  Versuch, einen recht weit entfernten und hinter Ast-Gewirr versteckten Buntspecht zu fotografieren. (Hier habe ich den Specht-Ausschnitt stark vergrößert.) Kaum hatte ich dieses Foto gemacht, flog er davon und kam nicht wieder. Die Amsel, die im Gras nach Würmern oder Insekten suchte, war ebenfalls ziemlich weit weg, die Kohlmeise etwas näher, aber auch hinter Ästen versteckt... Ich muss das manuelle Scharfstellen unbedingt noch flotter hinbekommen.


Diese Kohlmeise (unten) zeigte sich kooperativer und hatte sich einen fotografisch geeigneteren Platz ausgesucht als ihr Artgenosse. Die Ringeltauben beim Liebesspiel (ganz unten rechts) waren zu flatterhaft und zu weit entfernt; erst als sie wieder in einiger Entfernung voneinander auf Ästen saßen, bekam ich sie halbwegs scharf drauf. Die weiße Taube im Feld ist hoffentlich eine Friedenstaube! Ein bisschen mehr Frieden können wir nämlich weltweit sehr gut brauchen!

 

Tierisches Mural in Singapur:
Somanche Kunst bringt mir ebenfalls "💛🌞💛". Und wenn wir schon bei frühlingshaften Szenen in der Tierwelt sind, habe ich dazu auch noch etwas Kunstvoll-Farbenfrohes aus meinem "Weltreise-Archiv" für euch: Nämlich eine Wandmalerei aus dem Stadtteil Little India in Singapur. Dort ist das Broadway Hotel folgendermaßen verziert:
 
Für Gabis Farben&Formen in der Stadt und Samis Monday Mural
 
Outfit in Grün und Orange:
Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich in meinem Weltreise-Résumé, Teil 1, erwähnt habe, dass ich bei einer weiteren derartigen Reise gern noch 2 Langarmshirts mehr mit dabei hätte. Kurz darauf kam mir im Sale dieses Bio-Baumwollshirt unter. Meine Größe war verfügbar; ich betrachtete das als "Zeichen" und schlug zu. Ihr habt es oben schon beim Outfit #3 gesehen.

Ein Langarmshirt in Orange ist mir schon ab und zu mal abgegangen: Zuweilen habe ich einfach Lust auf Farbknaller-Mixturen - auch wegen "💛🌞💛" - so wie hier von meinem neuen Shirt und dem dunkelgrün-schwarz-weiß gemusterten Des*gual-Rock plus Regenbogengürtel vom Weltladen.  

Outfit #5
 
Schilder und sonstiges Sammelsurium aus Eisenstadt:
In meinem vorigen Post erzählte ich euch zwar, dass wir Anfang Februar in der Burgenländischen Hauptstadt Eisenstadt waren, ich blieb euch aber ein paar Fotos von Schildern schuldig, die wir dort gesehen haben. Diesmal denke ich daran und verlinke sie bei Tom's Signs:
 
Den Schriftzug "Steak it easy", der für ein Steaklokal wirbt, brauche ich wohl nicht zu übersetzen oder erklären. Darunter befindet sich ein Laden mit dem Firmenschild Eisenstädter Haydn Kontor.*) Das Schild "Achtung CURVY" ähnelt zwar einem Verkehrszeichen, verspricht aber Damenmode ab Größe 40. In einem anderen Laden entdeckten wir folgende witzige Schilder: "Kalorien? Die zählen am Wochenende nicht!" Und: "Ich habe mein Gewicht verloren, aber es hat mich wiedergefunden"... (Tja, das kenne ich von wo...) Humor ist übrigens ebenfalls etwas, das mir Sonne ins Herz bringt 💛🌞💛!
 
*) Joseph Haydn war ein berühmter Komponist, der in Eisenstadt lebte, auf ihn bezieht sich der Name des nachhaltigen "Unverpacktladens".

Auch sonst habe ich noch ein paar Fotos aus Eisenstadt mitgebracht: Wie schon so oft, besuchten wir auch diesmal wieder den authentischen Mai Thai Imbiss. (Besonders gerne esse ich dort Hühnerspieße mit der superköstlichen Erdnusssauce - der Geschmack und schöne Urlaubserinnerungen sorgen für "💛🌞💛"!)

Dort entstand auch das Foto daneben mit dem Bildschirm, auf dem für das Gericht des Tages geworben wird (und im Hintergrund der Kühlschrank mit den Getränken) sowie von der grünen Chang-Bierflasche (beides für T Stands For Tuesday). Diese Bilder schickte ich dann an die liebe Tina, die sich zu dem Zeitpunkt gerade in Thailand*) befand...

*) Sehr geschockt hat uns, dass Thailand (neben dem ohnehin durch einen Bürgerkrieg schwer in Mitleidenschaft gezogenen Land Myanmar) am 27. März durch ein Erdbeben der Stärke 7,7 erschüttert wurde, unter anderem die thailändische Hauptstadt Bangkok, in der Tina und ich einander im Jahr 2018 getroffen haben und in der unsere gemeinsame Blogfreundin Maren vor kurzem erst einen schönen langen Urlaub verbracht hat. (Das passt jetzt zwar nicht zum sonnigen Thema, aber ich musste es dennoch loswerden...)

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An alten Häusern in der Eisenstädter Innenstadt prangen Steinmetzarbeiten wie von der Madonna mit Kind oder vom Heiligen Martin, der seinen Umhang mit einem Bettler teilt. 

In der unteren Reihe gibt es einen weiteren Bezug zum Komponisten Josef Haydn - ihm zu Ehren wurde nämlich in der Konditorei Altdorfer eine Haydnrolle kreiert. Die beiden männlichen Puppen mit Kochmütze stellen die Konditoren beim Backen der Haydnrolle dar. Sofern ihr euch gerne selbst an der Zubereitung dieser Leckerei aus Lebkuchenteig, gefüllt mit Powidl (eingedicktes Pflaumenmus) und ummantelt mit Marzipan und Schokolade versuchen wollt, habe ich hier ein >> Rezept für euch. 

 

Frühlingsgrünes Theater-Outfit:
Habe ich euch meinen Lieblings-Grünton schon mal verraten? Es ist ein gelbstichiges, frühlingsknospenhaften Hellgrün, wie ihr es im unteren Outfit in verschiedenen Abstufungen sehen könnt - eine absolute Sonne-im-Herzen-Farbe für mich: 💛🌞💛.

Das zentrale Kleidungsstück dieses Outfits ist der Seidenrock. Im Jahr 2019 ließ ich mir aus einem aus Indien mitgebrachten Seidensari zwei Röcke und einen Gürtel schneidern. Den ursprünglichen Sari könnt ihr HIER sehen, den Seiden-Wickelrock HIER und in der folgenden Collage das Stufenrock-Modell und den Wendegürtel. (HIER könnt ihr euch ein Outfit mit der anderen Seite des Gürtels ansehen. Auch den Stufenrock habt ihr im Blog schon mehrfach gesehen - unter anderem bei dem tollen Bloggertreffen mit Nadine und ihrer Freundin Chrissie.)

Dazu kombinierte ich diesmal gleich drei grüne Oberteile: a) mein  transparentes Bioseiden-Langarmshirt; b) das grüne Biobaumwollshirt von Outfit #2; c) den S.Oliver-Cardigan (den ich 2017 um 4 Euro auf einem Flohmarkt ergattert habe).

Outfit #6

Schokopalatschinken und Sonny Boys:
Solcherart gewandet begab ich mich mit Herrn Rostrose am 24. Februar (also 10 Tage nach dem Valentinstag 😉) nach Wien: Wir hatten Karten für "die Josefstadt" (wie das älteste bestehende Theater Wiens von den Wienern liebevoll genannt wird). Doch zuvor wollten wir noch eine Kleinigkeit essen und wählten dafür ein ebenfalls altehrwürdiges Restaurant in der Nähe des Theaters: den Piaristenkeller, der sich direkt neben der Piaristenkirche befindet. 
 

Um das Restaurant zu erreichen muss man sich über viele Stufen in einen unterirdischen Raum begeben - einen 300jährigen Klosterkeller. Doch der Weg in den Untergrund lohnt sich: Sowohl die Einrichtung als auch die Speisen, die dort geboten werden, erinnern an die Zeit der Donaumonarchie. Da wir früh dort waren, gab es außer uns nur drei weitere Gäste, und so konnte ich die Räumlichkeiten ungeniert fotografieren. 

Wir hatten - wie gesagt - nur einen kleinen Hunger, deshalb wählten wir Suppe (ich Erdäpfelsuppe, Edi Fasancremsuppe) und Dessert (Schokoladepalatschinken mit Vanilleeis - "💛🌞💛"), und alles war köstlich. Außerdem war der Kellner höchst unterhaltsam und sehr freundlich.

Danach spazierten wir gestärkt zum 1788 gegründeten Theater in der Josefstadt. Bei dem heutigen Theatergebäude handelt es sich allerdings um einen "Neubau" von 1822 - und es gibt hier noch einige schöne Details von anno dazumal zu sehen:

Das Stück, das wir sahen, heißt Sonny Boys. Einigen von euch ist die Komödie möglicherweise bekannt durch die Verfilmung aus dem Jahr 1975 Die Sunny Boys mit Walter Matthau und George Burns, die auf dem Broadway-Stück mit dem Originaltitel The Sunshine Boys von Neil Simon aus dem Jahr 1972 basiert. Dass die Komödie drei verschiedene Bezeichnungen trägt, finde ich zwar verwirrend, aber all die sonnigen Namen passen natürlich gut zum heutigen Thema. Das Stück selbst fanden wir sehr amüsant und das Ensemble toll - und insgesamt bringen solche schönen Unternehmungen "💛🌞💛".

Besuch von Freunden:
Ein ebenfalls tolles Ensemble traf am 7. März in "Rostrosenhausen" (also bei uns daheim 😉) zusammen - nämlich unsere Freunde Anita und Norbert mit uns zwei Rostrosen. Weil ein schöner, sonniger Vorfrühlingstag war, unternahmen wir zunächst einen Spaziergang zu einem nahegelegenen Fluss (der aufgrund des trockenen Winters derzeit nur wenig Wasser führt, aber hübsch in der Nachmittagssonne glitzerte). Später gab es Kaffee und Kuchen, Kartenspiele und Tortillas mit zwei verschiedenen Füllungen (fleischlich und vegetarisch) und jede Menge Spaß: "💛🌞💛".
 

Beim Kartenspielen ist mir heiß geworden - deshalb band ich mir die Haare zu einem Pferdeschwanz und ließ einen Teil der Hüllen fallen. (Keine Sorge, nur die Jacke! 😂) Doch hier unten seht ihr das komplette (ebenfalls wieder grüne) Outfit dieses Tages:

Outfit #7

Samia und Chiller:
In meinem vorigen Post zeigte ich euch unseren neuen Mitbewohner Chiller. Chiller ist übrigens keine junge Katze - und er ist auch kein "neues Familienmitglied": Chiller ist eine unserer "Enkel-Katzen", sprich eine der Katzen unserer Tochter, und er wurde im Mai 2013 geboren, das heißt, er ist schon fast 12 Jahre alt. (In diesem Post aus 2013 könnt ihr süße Babyfotos von ihm sehen.) Aber es stimmt, er sieht ziemlich jung aus und benimmt sich teilweise auch wie eine viel jüngere Katze 😻. Es gibt verschiedene Gründe, weshalb er bei uns eingezogen ist, aber viel Wichtiger ist, dass wir uns über unseren neuen, süßen Mitbewohner sehr freuen - "💛🌞💛" - und dass er sich hier bei uns offensichtlich auch wohl fühlt.
 
Ich wurde gefragt, wie es unserer Gastkatze Samia damit geht, deren Besuche schon fast zu unserer täglichen Routine gehörten. Sie war schließlich hier bei uns zuletzt die "kätzische Alleinherrscherin"... und nun war da plötzlich dieser "Neuzugang", dieser "Eindringling"!
 
Samia

Nun, man kann sagen, Samia "was not amused" 😾. An den ersten Tagen ergriff sie bei Chillers Anblick die Flucht und wagte sich nicht näher als 20 Meter an unser Haus heran. Wir fütterten und streichelten unsere Gastkatze im Garten, denn natürlich wollten wir ihr das Gefühl geben, dass ihre Besuche weiterhin erwünscht sind. 

Nach und nach traute sie sich näher an unser Haus, schließlich wagte sie es schon, auf der Terrasse ihre Leckerlis zu schmausen, und Chiller sah ihr durch die Fensterscheibe dabei zu (siehe Foto unten rechts).

Langsame Annäherung

Die folgenden Fotos entstanden ungefähr nach einem Monat der langsamen Annäherung: Inzwischen wagt sich Samia tatsächlich schon in unser Haus und die beiden fressen in relativer Nähe zueinander ihre Leckerlis. Wenn sie einander zu nahe kommen, wird noch gefaucht, ansonsten ist es eine Mischung aus einander ignorieren und durchaus auch interessiert aneinander sein. Vielleicht werden sie ja noch Freunde - wir arbeiten weiter daran... "💛🌞💛".

Es grünt so grün - und beginnt zu blühen:
Auch im Garten haben wir (endlich) eifrig zu arbeiten begonnen, um ihn frühlingsfit zu machen. Der Hügel, den ihr in der folgenden Collage seht, ist unser sogenannter "Blüh-Hügel". Als ich ihn von Gestrüpp und Efeuranken befreit hatte, sah ich, dass darunter bereits die Narzissen-Knospen in den Startlöchern stehen - zwei Tage später waren sie voll erblüht: "💛🌞💛". Da auch die Forsythiensträucher schon blühen, war die richtige Zeit, um die Rosen zu schneiden. Edi stutzte außerdem den Lavendel im Terrassenbeet und im Vorgarten. Es ist noch eine Menge zu erledigen, aber wir sind bereit für den Frühling und jede Menge frisches Grün!
 
Unten Mitte: Samia auf dem Weg zu uns 😍
 
Mit Freunden zum Heurigen:
Brigitte und Peter holten ihren neuen elektrischen Hyundai vom Händler ab und fragten sponten bei uns an, ob wir Lust hätten, sie bei ihrer ersten Ausfahrt zu treffen. Das passte gut, denn der nette Heurige Dreimäderlhaus in Münchendorf (bei dem Edi und ich vor dem Film A Complete Unknown ebenfalls waren - KLICK) hatte noch "ausg'steckt"*). Also fuhren wir gemeinsam im neuen Auto der beiden dorthin.
 
*) Solche Buschenschanken haben nicht permanent geöffnet, sondern immer nur zu ein paar Terminen pro Jahr. Traditionell wird die Öffnungsperiode durch die Weinbauern angezeigt, indem oberhalb des Eingangs ein Büschel Zweige oder Strohkränze "ausgesteckt" werden.  

Das war mein blau-grünes Outfit - diesmal trug ich das gesamte Gudrun Sj*den-Ensemble, nicht nur das Shirt, wie im letzten Post - über den Ringelsocken stellt euch bitte noch meine üblichen Stiefletten vor 😉:

Outfit #8

Und das war der schöne Platz, den wir beim Heurigen bekamen. In die Collage habe ich außerdem noch ein paar Frühblüher eingefügt, die ich von Anfang März aufwärts freudig in unserem Garten fotografiert habe. 

Frühling + Freunde treffen + gut schmausen = 💛🌞💛

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Es gibt noch einige weitere März-Fotos in der Warteschleife, doch für heute muss Schluss sein. (Zumindest vom Februar bin ich euch jetzt nichts mehr schuldig, das ist doch schon mal was 😊👍) 
 
Ich hoffe, ihr seid alle gut in die neue Jahreszeit gestartet, auf der nördlichen Seite der Weltkugel also in den Frühling, in der südlichen Hemisphäre in den Herbst. Lasst es euch gut gehen, genießt den Sonnenschein, wenn ihr welchen bekommt und falls ihr Regen abkriegt, erinnert euch daran, dass die Natur auch diesen benötigt. 
 
Viel wichtiger als das Wetter draußen - ja sogar viel wichtiger als die Weltlage - ist das, was ihr daraus macht! Lasst Sonne in eure Herzen - und gerne auch in die Herzen anderer - möglichst an jedem Tag: 💛🌞💛😊😎😘💛🌞💛


 Alles Liebe




Samstag, 15. März 2025

Februar-Rückblick und [Blogparade] Blau - die Farbe des Monats März


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Die Farbe Blau ist seit den Dichtern der Romantik die Farbe des Frühlings. 
Eduard Mörike beschreibt es mit diesen Worten sehr schön 
„Frühling läßt sein blaues Band .. Wieder flattern durch die Lüfte“.
(Textauszug von HIER zum Thema [Blogparade] Blau)

 

Servus Ihr Lieben!

 

Mit meinem heutigen Post beteilige ich mich an der Blogparade der ü30Blogger & Friends Blau - die Farbe des Monats März. Ich muss zwar zugeben, dass für mich frisches, helles Blattgrün die Frühlingsfarbe Nr 1 ist (denn blauen Himmel konnte ich auch an eisig kalten, klaren Wintertagen häufig sehen), aber ich spiele gerne mit 😉💙*)

*) Wer sich nicht für Kleidung interessiert, braucht übrigens keine Angst vor diesem Post zu haben - es wird hier auch jede Menge Natur,  Tiere und Kunstvolles zu sehen geben. 

 

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Blauer Himmel im Februar (ganz rechts) und bei einem frühlingshaften Spaziergang im März
 
Türkis-Blau und Grün in Eisenstadt:
Außerdem: Wer sagt denn, dass man Blau und Grün nicht kombinieren kann? Herr Rostrose und ich hatten Anfang Februar einen Termin in Eisenstadt, und bei dieser Gelegenheit mixte ich meine wohlbekannte Blätterhose mit meinem auch schon alten türkisen 3/4-Arm-Shirt. Ihr erinnert euch vielleicht, nach unserem Skiurlaub kämpften wir mit einem grippalen Infekt. Wir waren zu diesem Zeitpunkt gesundheitlich noch nicht wieder ganz hergestellt, wollten den Termin aber nicht abblasen. So erklären sich der Halswickel-Schal und die Bad-Hair-Day-Frisur.
 
Outfit #1
 
Ist Türkis überhaupt "Blau"?
Ja. Türkis zählt - wie z.B. Petrol - zu den "warmen Blautönen" und daher zu jenen Farben, die mir als Herbsttyp angeblich besser stehen als "kalte" Töne. (Wer mich länger kennt, weiß allerdings, dass ich zuweilen auch Lust auf Farben habe, die nicht meiner "zugeteilten" Farbpalette entsprechen. Ich mag z.B. Azurblau und Marineblau ganz gern an mir. Mal abgesehen davon - wenn ich mir die "warme" Farbe Aquamarin [ganz links] längere Zeit ansehe, wird mir eiskalt. Und ich würde in einer so gefärbten Kleidung wie eine Wasserleiche aussehen.)
 
Bildquelle: KLICK

Blaumeise, Kohlmeise und Turmfalke:
Tiere sind ja so viel klüger als wir. Sie scheren sich nicht um warme und kalte Farbtypen oder um passende Farkombinationen. Die Blaumeise (rechts) kombiniert die unterschiedlichsten schillernden Blau-, Grün- und Gelbtöne mit Schwarz und weiß*), während die etwas größere Kohlmeise sich eher im grünlichen Bereich aufhält und der Turmfalke (der Mitte Februar auf einem Nadelbaum im Nachbargarten saß und sich leider nicht zu mir umdrehen wollte) sich in edle Brauntöne hüllt. Es handelt sich hier übrigens um ein Weibchen, was man an ihrer einheitlichen rotbraunen Färbung und ihrem quer gebändertem Rückenmuster erkennt. (Bei Männchen ist der Kopf grau und sie haben auf ihrem Rücken kleine schwarze, zum Teil rautenförmige Flecken.) Ein bisschen achten also auch Vögel auf ihr "Outfit" 😉...
 
*) Übrigens treten die hellblauen Gefiederpartien am Kopf und auf der Oberseite der Blaumeise bei keinem anderen Singvogel Mitteleuropas auf. (Behauptet zumindest Wikipedia.)


Rotbraun zu blau:
Leider war der Februar-Himmel eher grau als blau, als ich die Falken-Dame fotografierte. Der Kontrast hätte sich bestimmt gut gemacht. Auch bei Kleidung kombiniere ich gerne verschiedene Braun-, Rotbraun-, Orange- und Rottöne mit Blau - teilweise, um dem Blau die "Kühle" zu nehmen, teilweise, weil Komplementärfarben einen interessanten Gegenpart ergeben.
 
Die Beispiele unten mittig mit dem neuen selbstgehäkelten Dreieckstuch habe ich euch bereits am Ende von DIESEM Post gezeigt. Links und rechts davon seht ihr den Schal nochmals - nun in Kombination mit meinem orange-braunen "Bienenwaben"-Shirt, der kurzen rotbraunen Weste aus Biobaumwoll-Strick (Secondhand) und meinen Lieblings-Blue-Jeans. 

Outfit #2

Winterheide-Blüte, Haselnüsse und Platanen:
Die oben gezeigte Rotbraun-mit-Jeans-Kombination trug ich unter der warmen roten Steppjacke, als wir uns am 19. Februar mit Brigitte und Peter im Kurpark Oberlaa trafen, um dort die Winterheide-Blüte zu fotografieren und bei unserem Spaziergang ein bisschen nach ersten Frühlingsanzeichen Ausschau zu halten.

Ohne es zu wissen, hielt sich Brigitte übrigens an das Blau-Motto und trug Steppmantel, Jeans und Mütze in Dunkelblau, ein blauweißes Halstuch und ein Shirt in Türkis.

Es war ein schön-sonniger, aber auch noch ziemlich kalter Tag - der Himmel präsentierte sich in Blitzblau und die Winterheide blühte zwischen grau-grünem Laub in hübschen Weiß- und Lila-Tönen. Ein zauberhafter Anblick, überhaupt mit dem Weiß der Birkenstämme im Hintergrund!

 
Einer der Seen im Kurpark war noch zugefroren (folgende Collage oben rechts), aber es zeigten sich auch schon deutliche Vorfrühlingsspuren. Die Äste der Weiden beispielsweise hatten sich bereits gelb verfärbt. Wie ich vor ein paar Jahren von Brigitte gelernt habe, bedeutet das, dass der Baum bereits begonnen hat, "Wasser zu ziehen" - ein Zeichen, dass der Frühling naht. (Darüber habe ich euch in DIESEM schönen Laxenburg-Posting von 2021 erzählt.) 
 
Die Alpakas und Ziegen im Kurpark genossen die Vorfrühlingssonne so wie wir!
 
Von Brigitte können wir immer wieder viel zu Naturthemen lernen - das hängt mit ihrem einstigen Beruf zusammen; sie arbeitete viele Jahre lang als Naturführerin
 
Bei den Haselstauden begab sie sich auf die Suche nach weiblichen Blüten. Die männlichen gelben "Kätzchen" (die eher "Würsteln" ähneln) sind ja leicht zu erkennen, aber nur aus den winzigkleinen weiblichen Blüten wird später eine Haselnuss, sofern sie von den männlichen Blüten bestäubt wurde. (Brigitte schickte mir nach unserem Ausflug diese veranschaulichenden Bilder per WhatsApp):
 
Das Foto unten rechts zeigt die Bütenstände der Rotblättrigen Zellernuss in unserem Garten.
 
Bei den Platanen im Park zeigte mir Brigitte etwas, das sie selbst erst vor kurzem durch unsere gemeinsame (sehr an Insekten interessierte) Freundin Gabi Resch erfahren hatte: Unter den Borkenstücken (die sich bei Platanen leicht ablösen lassen), verstecken sich oft winzige Tierchen: sogenannte Platanen-Netzwanzen. Sie wurden in den 1960er Jahren aus Nordamerika nach Europa eingeschleppt und breiten sich seitdem kontinuierlich auf dem Kontinent aus. 
 
Auch wenn es sich (vor allem bei starkem Befall) um Schädlinge handelt, sind diese Wanzen bei näherer Betrachtung hochinteressant - seht euch nur ihre Körper in Vergrößerung an!

Fotos zum Teil von Brigitte, Foto in der Mitte von Gabi Resch; Platanen und Platanen-Netzwanze für Astrids Mein Freund, der Baum
 
Vor und nach dem Ausflug wärmten wir uns jeweils mit Früchtetee in der Kurkonditorei Oberlaa auf, und ein paar der köstlichen "LaaKronen" (= Makronen) gönnte ich mir dort auch. Meine Lieblingssorten: Haselnuss, Schokolade und Himbeere. Auf der Heimfahrt wurden wir mit einem wundervollen Sonnenuntergang beschenkt.
 
Die Tassen und Kannen mit Früchtetee sind natürlich für Elizabeth' T Stands For Tuesday

Märzblüten und eine fehlende Specht-Behausung:
Bei einer meiner Walkingrunden Anfang März wurden meine Augen mit ein paar Frühlingsblüten erfreut. Die meisten von ihnen waren gelb (wie der Winterjasmin und die Blüten der Kornellkirsche aka "Dirndlstrauch") oder weiß (wie die Schneeglöckchen). Gelbe und weiße Blüten sind für Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge gut sichtbar, was ihre Anziehungskraft erhöht, wenn diese Insekten aus dem Winterschlaf kommen. Doch zwischen den Schneeglöckchen leucheten auch schon einige wenige blaue Leberblümchen hindurch. Könnt ihr sie sehen?
 
Leider sah ich auch den Stumpf eines kürzlich umgeschnittenen Baumes. Solch ein Anblick macht mich schon "einfach so" traurig - in diesem speziellen Fall machte er mich jedoch noch trauriger...
 

... denn dieser Baum beherbergte einst eine "Specht-Behausung"! Vor ein paar Jahren gelangen mir sogar Fotos von eifrig ein- und ausfliegenden Buntspechten, die ihre Jungen fütterten - in meinem Post "Durch Wald und Flur" habe ich diese gezeigt. Hier unten zeige ich sie euch noch einmal: 

Diese Spechtwohnung ist nun leider Geschichte... 😪 Ich hoffe, die Buntspechte finden ein neues Zuhause!

Mit blauer Tasche und rotem Kleid zum Bob-Dylan-Film:
Als Edi und ich am vergangenen Sonntag loszogen, um uns im Kino Like A Complete Unknown anzusehen, wählte ich extra für die "blaue" Blogparade mein aus Singapur mitgebrachtes blaues "Weltreisetäschchen" (und meine Ohrringe waren ebenfalls blau, aber das sieht man hier nicht gut 😉). 

Das Kleid hingegen musste eher zur Stimmung passen, die ich mit Bob Dylans Musik verbinde. Mir ist klar, dass der Film in den 60ern spielt und damals eher Jeans und Miniröcke der letzte Schrei waren, doch ich wurde mit den Songs von "His Bobness" erst etwas später konfrontiert. Deshalb hat "die Stimmung" etwas vom Hippie-Flair und der Jugend-Rebellion der 1970er Jahre*)

*) Ich trieb mich ab den späten 70ern bis in die frühen 80er gerne in einem Club im Niederösterreichischen Weinviertel herum, in dem regelmäßig kleine Folkfestivals veranstaltet wurden und der von einigen Hardcore-Dylan-Fans geleitet wurde. Das Publikum dort war größtenteils jung und lebte eine gewisse Hippie-Nostalgie aus.

Natürlich habe ich manche Dylan-Songs auch schon früher kennengelernt. Es war so, wie es in diesem schon 14 Jahre alten Spiegel-Artikel zu Dylans 70. Geburtstag heißt:

Wer in den Siebzigern angefangen hat Musik zu hören, den haben Bob-Dylan-Songs immer und überall begleitet: im Radio, auf Kellerpartys, am Baggersee, in Gitarrenschulen und Liederheften, am Lagerfeuer, auf Mix-Kassetten im Auto, auf LPs, dann auf CDs, als Coverversion, als Zitat.

Outfit #3

Einigen wir uns darauf, dass ich Bob Dylans Musik "schon lange" kenne - und dass ich das weinrote Maxikleid mit den Ton-in-Ton-Stickereien "schon lange", besitze, wenn auch noch nicht ganz so lange: In meinem Blog ist es jedenfalls u.a. am Endes DIESES Beitrages aus dem Jahr 2012 zu sehen. Damals schrieb ich darüber:

"...ein Kleid, das von einem fahrenden Händler stammt und mir schon mehrmals gute Dienste geleistet hat: Es ist kein Dirndl, kein Mittelalterkleid und auch keine Gipsie-Look-Klamotte a la Esmeralda, sondern ein in Indien geschneidertes Baumwoll-Stretchkleid mit geschnürtem Mieder, das mit den entsprechenden Zutaten für alle diese Zwecke verwendet werden kann." 

Ich verwende das vielseitige Kleid tatsächlich immer noch gern für die verschiedensten Zwecke - manchmal als Pseudodirndl oder als Hübsch-Ausgeh-Kleid, manchmal als Ritterfräulein-Robe - und diesmal durfe es gleich mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen: Es diente nicht nur als Boho-Dress fürs Kino, sondern davor noch als "langes Landhauskleid". Denn vor dem Kino gingen Edi uns ich ganz traditionell zum Heurigen essen. Kombiniert habe ich es mit meinem (darunter angezogenen) Bio-Seiden-Bolero und dem roten Schal (diesmal als Gürtel), den mir Brigitte aus der mittelalterlichen Festungsstadt Carcassonne (Frankreich) mitgebracht hat. (HIER und HIER zwei Klicks zu anderen Outfits mit dem roten Schal samt Anhänger.)

Vor dem Dylan-Film ging's zum schönen Heurigen "Dreimäderlhaus" in Münchendorf: Edi trug übrigens BLAU! Es gab Surschnitzel mit Erdäpfelsalat, und ich trank dazu einen "Tiroler". (Das ist Wein mit Almdudler Kräuter-Limonade.) Edi - als Autofahrer - trank roten Traubensaft mit Wasser.

Weil wir noch Zeit hatten und es so ein schöner warmer Tag war, gingen wir vor dem Kinobesuch auch noch in unserer Bezirkshauptstadt Baden spazieren.*) Endlich brauchten wir keine warmen Jacken mehr - mir genügte meine selbstgefärbte lila Schnürlsamtjacke (Schnürlsamt = Cord). Und weil unser Lieblingseissalon EisPeter einen Tag vorher die Eissaison eröffnet hatte, reihten wir uns auch noch in die lange Warteschlage ein und gönnten uns unsere absoluten Lieblingseissorten (Edi: Banane & Vanille; ich: Zimtapfel & Himbeerjoghurt).

*) Lustigerweise trafen wir bei diesem Spaziergang zufällig unsere Nachbarn Jasmine und Robert, die sich vor ihrem Kinobesuch ebenfalls noch ein bisschen die Füße vertreten hatten. Sie waren genau wie wir wegen des Dylan-Films nach Baden gekommen 😁😎. Der Film hat uns übrigens allen vieren gut gefallen.

Selfie in der Eis-Warteschlange und glücklich mit erbeutetem Eis 😊😋
 
Blauer Look mit meinem selbstgehäkelten Regenbogenschal:
Das folgende Outfit zeigt, dass sich Blautöne im Prinzip mit allen Farben des Regenbogens gut vertragen. Beim Regenbogenschal fehlen zwar interessanterweise Lilatöne, aber die kommen zum Ausgleich im Gudrun-Sj*den-Shirt vor. 
 
Die Jeans, die ich dazu trage, sitzen noch etwas knapp, aber ich bekomme sie endlich wieder zu. (Und falls ihr euch fragt, wie das klappt: Schnitzel und Eis gibt es bei uns nur an besonderen Tagen 😉😊.) Übrigens handelt es sich dabei um jene Jeans, die ich euch schon 2018 bei der ü30-Blogparade "Aus Alt mach neu" vorgestellt habe: 

Ich hatte sie von zartrosa in marineblau umgefärbt; bei dieser Färbung ging allerdings etwas schief: An einer Stelle nahm der Stoff die blaue Farbe nicht so gut an. Deshalb wurde diese Stelle von mir mit aufgemalten und aufgebügelten Sternen verziert.

Outfit #4

Fußballspiel mit Jamie: 
Blauer Himmel, blau-weißer Ball, blau-türkise Mütze, Blue Jeans, rot-blaue Jacke - unser Ausflug mit dem Enkelsohn zum nahegelegenen Fußballplatz passt durchaus auch gut zum heutigen Farbthema. Jamie liebt Bälle und wir finden, er stellt sich für einen Dreijährigen schon richtig gut an beim Fußballspielen. (Und um Klassen besser als seine Oma 😂!) 

Weitere Ausflugs-Fotos mit Jamie habe ich noch in der Warteschlange - die seht ihr demnächst!

 

Noch ein blau-grüner Look:
Wie bereits erwähnt, mag ich den Mix von Blau und Grün - sowohl in der Natur als auch bei den Klamotten. Hier habe ich mein hellblaues Funktionsshirt mit einigen verschiedenen Grüntönen kombiniert. Alle Teile sind wieder schrankgeshoppt. Das Halstuch ist aus reiner Seide, von mir in verschiedenen Grüntönen und goldenen Konturen bemalt und ich habe es einst meiner Mutter geschenkt (die Grün genauso liebte wie ich). Später kam das Tuch als Erbstück in meinen Fundus.
 
Outfit #5

Blau-grau-Orange:
Die folgenden Sonnenuntergangs-Fotos habe ich im Abstand von einigen wenigen Minuten durch das Dachlukenfenster in unserem Badezimmer fotografiert. Hier kombiniert sich das himmlische Blau mit verschiedenen Grau- und Blaugrautönen sowie Orange:
 

Unser neuer Mitbewohner Chiller:
Hier unten seht ihr unsere Enkel-Katze Chiller, umgeben von Kissen, die sich ebenfalls in verschiedene  Blau-, Grau- und Blaugrautöne sowie Orange hüllen. Der süße Bursche ist vor kurzem aus verschiedenen Gründen bei uns eingezogen und fühlt sich hier sehr wohl. Für uns ist es ebenfalls eine Freude, wieder mit einer verschmusten Samtpfote zusammen zu leben.

Blau-all-over-Outfit:
Einer der Tipps von HIER lautet zwar "Maximal drei verschiedene Blautöne miteinander kombinieren. Sonst wirkt ein unifarbener Look schnell unruhig" - doch ich wäre nicht ich, hätte ich dazu keine eigene Meinung. Wenn ich eine Mischung stimmig finde, dann kombiniere ich so viele Blautöne miteinander, wie es mir gerade passt.

Konkret habe ich hier zunächst das dunkelblaue Sommerkleid, das auch als Maxirock zu tragen ist, mit dem Gudrun Sj*den Langarmshirt (dunkelblau mit dezentem Blumen- und Steifenmuster) gemixt. Beide Kleidungsstücke kennt ihr schon aus meiner Reisegarderobe, die ich euch im vorigen Post gezeigt habe, denn sowohl Rock als auch Shirt waren auf unserer Weltreise mit dabei

Die flauschige Strickweste in verschiedenen Türkis- und Hellblautönen, die ich vor ein paar Jahren im Second-Hand-Laden des Roten Kreuzes erstanden habe, war auf der Reise nicht mit dabei - aber ich finde, sie gibt den beiden dunklen Teilen erst den richtigen frischen "Anstrich".

Outfit #6
 
Blaue Murals:
Bleiben wir gleich bei unserer Weltreise: Wie ihr aus meinem Reisebericht wisst, gibt es in Christchurch Hunderte kreativ bemalte Mauern. Für Samis Linkup Monday Mural  habe ich drei blaue Wandmalereien aus Christchurch in der folgenden Collage gesammelt.

  • Das Kunstwerk links zeigt einige bedeutende Maori-Frauen und wurde von Kophie Su'a Hulsbosch und Janine Williams gemalt - mehr darüber HIER.

  • Oben rechts: Über dieses Mural an einer Parkplatz-Mauer konnte ich leider nichts Genaueres herausfinden.

  • Unten rechts: Ein riesiges Gemälde von Kelcy Taratoa schmückt eine Außenwand der Christchurch Art Gallery und zeigt, wie wir miteinander verbunden sind - mehr darüber HIER.

Diese Collage verlinke ich bei nächster Gelegenheit auch bei Gabis Farben&Formen in der Stadt

Für all eure lieben Kommentare zu meinem vorangegangenen Blogbeitrag Weltreise 2024 - Reisegarderobe & Résumé Teil 1 möchte ich mich herzlich bedanken. Demnächst wird es mit Teil 2 weitergehen... aber möglicherweise folgt davor noch meine Fortsetzung des Februar-März Rückblicks - denn auch abgesehen von all den heute gezeigten "blauen Wundern" haben wir in den vergangenen Wochen noch einiges erlebt 😉!


 Alles Liebe