Samstag, 28. Januar 2017

Namibia Teil 7 - Hohenstein Lodge, Bull's Party - und unser "brenzliges Erlebnis"...

Moro Moro, ihr lieben Mitreisenden!


Beim letzten Mal erzählte ich euch von unserer Fahrt 
nach Sandwich Harbour. Am folgenden Tag verließen wir Swakopmund in Richtung Nord-Osten
und sahen uns die Mondlandschaft und die uralten Welwitschia-Pflanzen an. Auch darüber habe 
ich euch in meinem vorangegangenen Reiseberichts-Kapitel erzählt. Danach ging es weiter zu
unserem nächsten Quartier, der Hohenstein Lodge in der Nähe des Städtchens Usakos. Bei 
unserer Ankunft gab es dort gleich ein sehr spezielles Empfangskomitee: mehrere frei 
umherlaufende Strauße! Und sie waren gar nicht scheu (aber trotzdem harmlos)!



A short English summary of this post:
Our next accommodation was the Hohenstein Lodge at the foot of the Hohenstein massif (highest 
mountain of the Erongo Mountains) and close to the famous Spitzkoppe, the most photographed 
mountain in the country. Here we would have clearly needed more time for excursions. In the evening 
we experienced a thunderstorm in the mountains all around, but there was very little rain at the lodge.
  The next morning we visited Bull's Party & Elephant's Head, interesting shaped rocks in the 
area. On the way to Twyfelfontein we had a rather unpleasant situation with Himba street traders.
  Fortunately, everything went smoothly. And when we arrived at our next accomodation (Camp 
Kipwe) we were so excited that we forgot all the troubles immediately. 
Hugs, Traude




Oben seht ihr unter anderem, wie unser Appartment in der 
Hohenstein Lodge aussah - auch hier wieder alles sehr liebevoll und gepflegt, und besonders 
interessant fand ich im Badezimmer die kreativen Waschbecken und die geniale Warm-und-
Kaltwasser-Mix-Lösung mittels Kupferrohren. Diese gute Idee hatten sie leider nicht in allen
Quartieren (was das Händewaschen zuweilen etwas erschwerte 😉).

Die Lodge liegt an der Grenze zum Damaraland, am südwestlichen Fuß des 
Hohensteinmassivs. Nach diesem höchsten Berg des Erongogebirges ist die ehemalige Farm benannt. 
Die Hohenstein Lodge ist auch die nächst gelegene Unterkunft zur Spitzkoppe. Diesen interessanten 
Berg (bei dem es sich um den meist fotografierten in Namibia handelt) hätten wir gern besucht bzw. eine 
Wanderung in die Umgebung unternommen, doch dafür reichte die Zeit, die wir in dieser Gegend hatten, 
nicht aus.*) Solltet ihr selbst eine Namibia-Reise planen und Interesse an z.B. solchen Fotomotiven 
haben, kann ich euch einen Aufenthalt für zumindest zwei Nächte in dieser Gegend wärmstens
 empfehlen. 

*) Das ist leider immer eines der Probleme bei bereits daheim vorgeplanten Routen in noch unbekannten Gebieten - häufig 
stellt sich erst vor Ort heraus, dass eine weitere Übernachtung sinnvoll gewesen wäre. Aber ich halte es für durchaus 
möglich, dass wir Namibia wieder einmal besuchen - und vielleicht holen wir ja da alles nach, was wir diesmal nicht 
gesehen haben. HIER gibt's eine das Thema "Spitzkoppe od. Bull's Party" betreffende Forumsdiskussion für Interessierte.


 


Wir hingegen erkundeten am Abend dieses Tages und auch am nächsten Morgen die Umgebung der 
Lodge, wo es mehrere längere und kürzere Wanderwege gibt, und begegneten z.B. in der Nähe eines 
Wasserloches einigen Pavianen - die allerdings nicht gern fotografiert werden wollten. Oben rechts 
seht ihr einen, den Edi noch beim Davonlaufen erwischte. Der Leopard in der Collage weiter oben 
links war leider ein ausgestopftes Exemplar, das vermutlich schon vor langer, langer Zeit erlegt 
wurde. (Jedenfalls sah das Tierpräparat, das in der Rezeption auf einem Schrank steht, aus der Nähe 
betrachtet schon reichlich mitgenommen aus). Ein trauriges Ende für dieses wunderschöne, rare Tier... 
Wir hätten gern ein lebendiges gesehen - wenn auch nicht unbedingt während eines Spazierganges 😉 ...




In der Hohenstein Lodge
 (die übrigens - wie somanches andere Quartier - von ausgewanderten Deutschen geführt wird)
durften wir etwas erleben, das zu den heiß begehrten Ereignissen in Namibia gehört. Der Lodge-
Besitzer, der mit dem Wagen in den Bergen unterwegs war, schickte seiner Frau sogar ein Foto
davon - und sie erzählte es uns begeistert: REGEN! Richtig viel! Wir sahen dunkle, graublaue
Wolken über dem Erongogebirge und ab und zu auch mal einen Blitz zucken und waren gespannt, ob
das Gewitter auch zu uns kommen würde. Letztendlich verirrten sich gerade mal ein paar wenige
Regentropfen (ihr seht sie oben auf den Steinen verdampfen), die für das Outfitshooting vor dem
Abendessen kein Problem darstellten - sie waren nicht mehr als ein angenehmes kühles Prickeln
auf der Haut. Nass wurde man davon nicht. (In Zukunft will ich Regen als das betrachten, als
das es in manchen Teilen der Welt betrachtet wird - als ein kostbares Geschenk.)

(Mal schauen, wie oft mir das gelingt...)



Mein buntes Des*gual-Kleid hatte ich mitgenommen, weil es für mich einen starken Ethno-Touch besitzt - dieses Kleid
 war  nicht zum Weggeben gedacht, sondern um es in Afrika so richtig BUNT treiben zu können. Darunter wieder der 
übliche schwarze Rock. Achja - und vergesst ein eventuell vorhandenes Bedürfnis nach sauberen Schuhen in Namibia - sie 
werden dort IMMER binnen Minuten staubig.
 


Unten ein paar Eindrücke vom nächsten Morgen:
Das rote Shirt mit den für mich zu engen Ärmelausschnitten war hier meine Gabe ans Zimmer-
mädchen (irgendwie hatte ich da gerade nur ein Stück parat ... ich entdeckte nämlich, dass ich schön
langsam mit meinen noch vorhandenen Sachen haushalten musste); ein selbstverliebter Vogel flirtete
mit seinem Abbild im Autospiegel; die Ameib-Lodge war keine weitere Unterkunft für uns - hier
mussten wir jedoch durch, weil unser nächstes Ziel - Bull's Party - sich auf dem Gelände der Lodge
befindet; auch die vielen Pflanzen wuchsen vor dem Ameib-Haupthaus; die knorrige Holzbank
hingegen stand vor unserem Appartment in der Hohenstein Lodge; das Schild rechts unten war
schon ein Hinweis darauf, dass wir am nächsten Besichtigungs-Ziel angekommen waren: 





Sowohl bei Bull's Party als auch bei Elephant's Head handelt es sich um interessant geformte
Granitfelsen, die durch extreme Temperaturschwankungen sowie Millionen Jahre dauernde Erosion
in ihre spezielle Form gebracht wurden. Dieser Ort ist ein wahres Eldorado für leidenschaftliche
Fotografen - und somit auch für uns!






Genau genommen bräuchte man auch auf dem Gelände der Ameib Ranch noch viel mehr
Zeit, als wir zur Verfügung hatten. Denn dort gibt es nicht nur die riesigen "Billard-Kugeln" und
den Felsen, der einem Elefantenkopf ähnelt, sondern u.a. einen Klettersteig auf den Elephant's
Head und noch eine weitere Besichtungsmöglichkeit, für die man zumindest eine Stunde mehr
einplanen müsste: die Phillips-Höhle. Diese ist vor allem wegen der Felsenmalereien in ihrem
Inneren sehenswert.

Doch sowohl unser
Navi als auch die Dame an der Rezeption vertraten die Auffassung, dass die Fahrt zu unserem
nächsten Quartier viele Stunden in Anspruch nehmen würde. (Edi und ich können uns nicht mehr
genau daran erinnern, wie lange die rund 250 Kilometer lange Strecke angeblich dauern sollte, aber
ich glaube, es war die Rede von fünf oder sechs Stunden). Wir wunderten uns zwar darüber, doch da
wir inzwischen bereits ein paar schwierigere Straßen kennen gelernt hatten, gingen wir davon aus,
dass die nächste noch eine Spur schwieriger werden könnte. Und so ließen wir die Höhle links liegen
 und sahen uns nur an, was es in gut erreichbarer Nähe von Bull's Party zu erkunden gab.






Ein "Outfitshooting" war auch noch drin. Sowohl das Shirt als auch die Hose habe ich übrigens
wieder mit nach Hause genommen. Die Hose ist einfach mordsbequem und gut für Wanderungen
geeignet, und das Shirt fand ich von den Farben her dann doch sehr gut kombi-freundlich und
urlaubs-tauglich. Bei der Hose sollte ich allerdings aus praktischen und optischen Erwägungen unten
die Beine enger nähen. (Das denke ich mir allerdings schon lange und hab mich bisher immer darum
herumgedrückt 😉...)





In einer Felsspalte, die sich durch zwei nebeneinander liegende "Kugeln" ergibt,
kann man ebenfalls Felsmalereien sehen. Bei diesen handelt es sich allerdings um Repliken der
in der Umgebung entdeckten viele Jahrtausende alten Originale. Da wir jedoch wussten, dass
wir bei Twyfelfontein noch originale Felsenkunst sehen würden, begnügten wir uns
hier mit diesen Nachbildungen:







Tatsächlich ergaben sich auf dem folgenden Streckenabschnitt dann Schwierigkeiten für uns -
diese hatten allerdings nichts mit der Beschaffenheit der Straßen in Richtung Twyfelfontein zu tun...
Die waren zwar staubig und holperig und zuweilen musste man auf Springböcke, Rinder oder Esel
aufpassen, doch sie unterschieden sich somit durch nichts von den Fahrbahnen, die wir bereits hinter
uns gelassen hatten. (Und wir benötigten dafür auch keine fünf oder sechs Stunden - ich glaube, es
waren drei oder dreieinhalb.) Die wackeligen Verschläge und Hütten aus Wellblech, Plastik und Holz,
die ihr in der übernächsten Collage seht, sind übrigens die Behausungen der Menschen, die hier in
der Nähe von Städten oder Urlaubsunterkünften leben, um näher an Verdienstmöglichkeiten zu sein.

Es fällt uns immer noch schwer, die folgende Geschichte zu erzählen - vor allem, weil wir nicht
wissen, was da genau vor sich gegangen ist; was der Auslöser für die unerfreuliche Situation war,
in die wir ohne böse Absicht hineingeraten sind. Die Armut der Menschen, die versuchen, in dieser
Region mit Hilfe des Tourismus ihr Auslangen zu finden, mag eine mögliche Erklärung sein...
Aber sie erklärt uns nicht alles.





Kurz davor hatten Edi und ich noch einmal darüber gesprochen, wie schade wir es fanden, dass
wir bei der Kalahari keinen Kontakt zu Buschleuten bekommen hatten. Und dass es auf unserer Route
wohl auch keine Möglichkeiten geben würde, Menschen vom Volk der OvaHimba kennenzulernen,
da sich das "Himbaland" nordwestlich vom Etosha Nationalpark befindet - und dort würden wir auf
unserer Reise nicht hinkommen.

Abgesehen von der Erkundung unbekannter Landschaften und von der Möglichkeit, Wildtiere in
ihrer natürlichen Umgebung zu erleben, ist für uns in unseren Urlauben der Kontakt mit Menschen
anderer Kulturen immer interessant - besonders dann, wenn sie ein noch relativ ursprüngliches
Leben führen. Und genau das tun die Himba:





 Sie leben traditionell als Hirten und gelten als letztes (halb)nomadisches Volk Namibias.

Himba in Namibia (man schätzt das Volk auf etwa 7000 Menschen) leben auch heute noch – vergleichsweise unberührt 
von der europäischen Zivilisation – in ihrer sich ständig anpassenden und verändernden Tradition als nomadisierende 
Viehzüchter, Jäger und Sammler vor allem im Kaokoland, aber auch auf der angolanischen Seite des Kunene. Viele leben 
ohne Personalausweis und Urkunde in materiell extrem einfachen Verhältnissen. Wohlhabend im herkömmlichen Sinn war 
dieser Bantu-Stamm nie, dennoch empfinden sich Himba als vermögend, wenn sie eine große Viehherde besitzen und die 
Ernte gut war. Vor rund 100 Jahren wurden seine Mitglieder von kriegerischen Nama überfallen und ausgeraubt. Sie 
mussten bei den Nachbarn um Almosen bitten und wurden daher „Himba“ genannt, was Bettler bedeutet.
(Quelle: Wikipedia)


Besonders durch ihre auffällige Körperbemalung sind die Himba bekannt und auch für Fotografen
hoch interessant: Die Creme aus Butterfett und Eisenoxid-hältigem Ocker, mit der sich Männer wie
Frauen einreiben, verleiht den Himba ihre typische rote Hautfarbe. Diese Creme, die außerdem mit
dem Harz des Omuzumba-Strauches aromatisiert wird, schützt die Haut vor Stechmücken und Sonnen-
brand. Frauen fetten auch ihre Zöpfe mit dieser rostroten Paste ein, was ihnen einen ganz speziellen
"Look" verleiht. HIER und HIER könnt ihr euch ein paar Foto-Beispiele aus dem Internet ansehen.


Die Fotos dieser Collage habe ich allesamt DIESEM Wikipedia-Artikel entnommen.


Kurz und gut: Wir hielten es zunächst für ein großes Glück, als uns am Straßenrand der C35 in
Richtung Khorixas eine Himbafrau winkte, um uns auf ihren Verkaufsstand aufmerksam zu machen.
Edi rief begeistert: "Schau mal, da!" und auch ich freute mich - wer hätte denn damit gerechnet!?!?
Seit der Ortschaft Uis, wo wir getankt hatten, saß wieder ich am Steuer, und mit Vorfreude auf die
Begegnung lenkte ich den Wagen zu dem Verkaufsstand hin.

Die insgesamt etwa acht Himba schienen ebenfalls euphorisch, wir waren sofort umringt. (Ich
glaube, es waren drei Männer und fünf Frauen; außerdem gab es noch einige entzückende Klein-
kinder und ein paar Hühner bei der Verkaufsbude, die aus vier Tischen unter einem Sonnenschutz
 bestand.) Relativ schnell brachten wir unsere Frage an, ob wir Fotos machen dürften - die Antwort
lautete: Erst kaufen, dann fotografieren. Gut, kein Problem, ich wollte sowieso Mitbringsel kaufen
- Schmuck und kleine geschnitze Figuren für meine Tochter, für mich selbst, für einige Freunde
und Verwandte...



Aber leider war es doch ein Problem, denn die Frauen stürzten sich mit ihrem feilgebotenen Schmuck
gleich wie wild auf mich und behängten mich innerhalb von wenigen Sekunden mit unzähligen Arm-
bändern und Ketten. Edi wollten sie ebenfalls mit Schmuck behängen, doch er weigerte sich recht strikt
- das bremste die Frauen einerseits, machte aber andererseits die Stimmung nicht besser. Ich wusste
für mich selbst nicht so recht, wie ich mich fühlen sollte, denn in gewisser Weise hatte dieses "Nimm
meins, kauf mein's"-Verhalten ja etwas durchaus Rührendes (und wir hatten etwas Ähnliches schon mal
bei einem Kunsthandwerksmarkt in Jamaica kennengelernt), andererseits kann ich mit Bedrängung sehr
schlecht umgehen. Und ich weiß, dass Edi es noch schlechter kann als ich - das heißt, ich spürte gleich-
zeitig auch seine "Vibrationen", was mich in ziemlich großen innerlichen Stress versetzte. Wir wissen
natürlich auch, dass wir für diese Menschen extrem reich wirken mussten mit dem riesigen Mietwagen
und unseren auffälligen Kameras. Trotzdem sollten Himba, die am Straßenrand verkaufen, wohl schon
genug mit Touristen zu tun bekommen haben um zu wissen, dass diese ihre Einkäufe gern in Ruhe
auswählen - hätte ich zumindest gedacht ...


Straßenszenen in der Nähe der Tankstelle von Uis



Jedenfalls versuchte ich noch gute Miene zum vielleicht nicht bösen, aber unangenehmen Spiel zu
machen und bat Edi, meinen mit Schmuck behängten Unterarm zu fotografieren. (Das Foto könnt ihr
euch unten ansehen.) Und danach versuchte ich den Himba klar zu machen, dass ich in Ruhe ihre
Sachen ansehen wollte, um eine Entscheidung treffen zu können. Das funktionierte leider nicht,
ständig wurden mir bzw. uns irgendwelche weiteren Stücke vor die Nase gehalten, aber letztendlich
hatte ich mir von den verschiedenen Tischen etwa vier, fünf Armbänder und einen kleinen geschnitzen
Elefanten ausgesucht.

Von unserem Bummel durch einige Läden von Swakopmund hatten wir eine ungefähre Ahnung, was
Kunsthandwerk dieser Art kostet, wenn es nicht von den Erzeugern an Verkaufsbuden angeboten
wird (wenn also auch noch der Zwischenhandel mit bezahlt wird). Die Preisvorstellungen der Himba
lagen auf exorbitante Weise darüber - soll heißen, wir stellten uns etwa 200, maximal 300 Namibia-
Dollar für alles vor, sie wollten 200 bis 300 Dollar pro Stück. Sie wollten auch nicht handeln und keinen
Gesamtpreis machen, denn (was wir vorher nicht begriffen hatten): Jeder der Tische bot Schmuck von
einem/einer anderen Händler/in, und die Himba vertraten die Auffassung, dass man da nicht einen
Gesamtpreis machen könne und dass wir sowieso von jedem der Tische etwas kaufen sollten. Ihr Ton
war zu dem Zeitpunkt schon ziemlich aggressiv - quasi Befehlston: "YOU BUY HERE AND HERE
AND HERE!"

 Edi reichte es schon lange, und ich hatte nun auch
endgültig genug von der Sache. Wir wären gerne bereit gewesen, etwas zu kaufen, wir wären auch
bereit gewesen, Fotos zu machen und dafür einen vernünftigen Preis zu zahlen - mittlerweile weiß ich
von diversen Internet-Reiseberichten, dass 10 Namibia-Dollar pro Fotografen der übliche Satz sind -
KLICK - wir hätten für eine ausreichende Menge an Fotos sogar 50 bezahlt), aber wir hatten keine
Lust, uns "ausnehmen" und für dumm verkaufen zu lassen, nur weil wir vielleicht die einzigen
potentiellen Kunden dieses Tages waren.




Die Damen mit den bunten Kleidern sind Herero-Frauen; sie tragen diese Tracht, seit europäische Missionare ihnen 
"schickliche Kleidung" aufgezwungen haben. Auch sie wollten uns zu ihren Verkaufsständen locken - aber nach dem 
Himba-Erlebnis blieben wir auf dieser Reise bei keinem einzigen Stand mehr stehen.


Wir sagten also, nein danke, das wäre uns zu teuer, und unter wildem Augengefunkel wurden mir
die Armbänder und Ketten wieder heruntergerissen, ziemlich unsanft übrigens. Dann fiel einem der
Männer ein, dass Edi ja mehrmals meine Hand mit dem Schmuck fotografiert hatte, und wollte dafür
 200 Dollar. Aber sicher nicht! Der Weg zu unserem Wagen zurück war ein Spießrutenlauf, denn
sämtliche erwachsene Himba umringten uns - und übrigens drohte uns einer der Männer auch mit
der Polizei (die hätte ich durchaus gern dabei gehabt) und zwei der Frauen hatten plötzlich Handys
mit denen sie uns entweder wirklich fotografierten oder zumindest so taten als ob. Das alles wirkte
ziemlich absurd.


Und dann kam der eigentlich schwierigste Teil - ich selbst hatte das Auto bereits erreicht, und da
ich ja die Fahrerin war, hatte ich auch den Schlüssel und konnte auf der Fahrerseite einsteigen, aber
Edi wurde weiterhin umringt und am Einsteigen gehindert. Ich fuhr ein Stück nach vorn und drückte
auf den Einsteigeknopf (was bei diesem doofen System jedes Mal mit Hupen eingherging), aber stets
blockierte einer der Himba die Wagentür und Edi konnte nicht ins Auto rein. Er wurde auch von der
Tür weggeschubst oder weggezogen, aber wie er mir anschließend erzählte, fühlte er sich dennoch
nicht in Panik, sondern überlegte nur sehr genau seine nächsten Schritte und Möglichkeiten.

Ich selbst war auch im klar durchdachten Programm: Edi war von der Tür abgedrängt worden, also
wieder (mit Gehupe) zusperren, damit kein Himba auf die Idee kommt, bei der hinteren Seitentür
einzusteigen. Mein Mann verhandelte derweil - und wie ich mittlerweile weiß, löschte er eins der
Fotos, das er von meinem Unterarm aufgenommen hatte, vor den Augen eines der Himba-Männer -
 denn auf diesem Foto waren im Hintergrund auch einige verschwommene Himba zu sehen. Dies war
das einzige Bild, das irgendwie "mehr zeigte" und daher eventuelle Anstoß erregt haben könnte.

Doch
das Löschen dieses Bildes änderte nichts, der Himbamannn wollte immer noch 200 Dollar und er
sowie die anderen Himbaleute hinderten Edi noch immer daran, ins Auto einzusteigen. Ich ruckelte
währenddessen mit dem Wagen nach vor und zurück, betätigte den Türöffner, sperrte wieder zu - hup,
hup - und überlegte, ob es etwas bringen würde, den Verkaufsstand oder die Hühner zu überfahren
bzw. so etwas zumindest anzudeuten. Irgendwann bekam ich kurz Blickkontakt zum "Rädelsführer"
der Himba - und fauchte ihn an wie eine verdammt wütende Raubkatze. Für einen kurzen Moment
war Erschrecken in seinen Augen zu sehen. Vielleicht war das ja eine Sprache, die er verstand?

Ich weiß nicht, ob es das war, was uns half, aus der Situation rauszukommen - kurz darauf schafften
wir jedenfalls genau den richtigen Winkel, Edi konnte in den Wagen springen, ich startete los und wir
rauschten davon. Edi erzählt mir anschließend, dass der aggessivste der Himbamänner auch einen
großen Stein in der Hand gehalten und eine Attacke auf ihn oder unser Fahrzeug angedeutet hatte -
aber daraus war zum Glück nichts geworden...




Eine ziemliche Herzklopf-Aktion also - denn wenn man darüber nachdenkt, hätte uns doch einiges
passieren können - ob man uns nun angegriffen hätte oder auch "nur" unsere Kameras oder das
Fahrzeug beschädigt ... -  doch wir haben schon auf früheren Reisen die eine oder andere Situation
gemeistert, die nicht ganz unbedenklich war. Wir haben in diesem Punkt also schon ein gewisses
Selbstvertrauen entwickelt. Und letztendlich fällt so etwas danach dann unter "Abenteuer"...

Bis wir unsere nächste Unterkunft (Camp Kipwe) erreichten, ging es uns schon viel besser und wir
fühlten uns angesichts unseres neuen Quartiers bereits wieder relativ entspannt: Kein Wunder, wenn
man sich die Bilder von der Lodge ansieht, in der wir die folgende Nacht verbringen würden. Doch
mehr von dieser Unterkunft zeige ich euch erst in meinem nächsten Post - ihr könnt auf alle Fälle
davon ausgehen, dass dieser Ort äußerst sehenswert war! Die Managerin dieses neuen Quartiers war
übrigens sehr verblüfft, als wir ihr von unserem Erlebnis mit den OvaHimba erzählten - sie meinte,
Himba wären normalerweise nie aggressiv, aber möglicherweise habe es damit zu tun, dass sie so weit
von ihrem Zuhause weg wären und sich daher unsicher gefühlt hätten... Ich lasse das jetzt mal so
stehen ...


Gut Ihr Lieben, ich mach's am Ende kurz: Fortsetzung folgt!
Auch dieses Posting verlinke ich (u.a. wegen der nachhaltig genutzten Reisekleidung
 und der erhaltenswerten Natur) bei ANL. Ich verlinke diesen Beitrag außerdem bei Sunnys 
Um Kopf und Kragen sowie bei ihrem Schmuckkistl, bei Tinas Freitagsoutfit und bei
Sabines Aktion Outfit des Monats ... Und mit den roten Häusern der Hohenstein Lodge sowie
mit dem Rot in meinem Des*gual-Kleid mische ich auch wieder bei Juttas 
Aktion Ich sehe rot mit!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer reiselustigen
Traude





Klicks zu den einzelnen Kapiteln des Reiseberichtes (wird regelmäßig aktualisiert):
Einleitung - Out of Africa
Namibia Teil 2 - Kalahari-Sundowner
Namibia Teil 3 - Von der Kalahari in die Namib  
Namibia Teil 4 - Die Dünen beim Sossusvlei und Deadvlei
Namibia Teil 5 - Solitaire und Swakopmund 
Namibia Teil 13 - Endspurt mit Geparden
 

Kommentare:

  1. Looks like an amazing time! I love all your photos, Traude!

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  2. Also bei so einem Straussengrinsen muss ich doch sofort reinkommen, aber ups. da ist mir das Lachen doch auch vergangen. Ganz schön heftig euer Erlebnis, und mal gut das ihr da so glimpflich rausgekommen seid. Schon alleine dieser unverschämte Preis zeigt aber doch auch dass sie genau wissen was sie wollen, abzocken und dazu noch unverschämt werden. Falls wirklich immer so friedlich kann man sich da schon die Frage stellen ob es nicht welche waren die es nur vorgetäuscht haben, um genau das zu erreichen was sie bei euch allerdings nicht geschafft haben.

    Danke für den Teil der Reise, tolle Aufnahmen.

    Wünsche dir ein schönes Wochenende und sende viele Grüsse

    N☼va

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  3. sehr schöner Bericht, ihr seid doch wilde Abenteurer.. ich bestaune euch... aber die granit- Felsen kann man auch in Frankreich sehen :)))))biz

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  4. Liebe Traude,

    das sind abenteuerliche Erlebnisse.

    Liebe Grüße
    Elisabeth

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  5. Deine Bilder sind einfach wieder traumhaft! So ein Erlebnis braucht man allerdings nicht! Für mich wäre sowas der absolute Albtraum! Aber Ihr habt die Situtation wohl sehr gut gemeistert!!!
    Viele Grüße von
    Margit

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  6. Weia, das ist kein so schönes Erlebnis gewesen. Aber wie Du schon schreibst, wie mag es wohl auf sie wirken, wenn man mit so einem grossen Auto unterwegs ist und dann noch die Kamera dabei hat. Wer weiss, was sie schon erlebt haben. Zum Glück ist alles gut gegangen.
    glg Susanne

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  7. Hallo Traude,
    bei dem Leopard wollte ich schon schreien, wie und was, dann las ich, daß ausgestopft war. :-)
    Diese gigantische Steine schauen cool aus, vor allem, das Foto, wo dein Mann vor dem großen Stein mit einem herzförmigen kleineren steht.
    Das Desigual Kleid schaut sehr gut aus.
    Boah, die Geschichte mit den Himbas, hat meine Hände zum schwitzen gebracht.
    Ich hätte solche Angst gehabt.
    Wir haben so was ähnliches in Tansania auch erlebt, unser Glück war beides Mal, daß wir unseren Safariguide bzw. einen Stadtguide dabei hatten, die dann in dem örtlichen Sprache die Situation gerettet haben.
    Ich habe in einem Laden Tee gekauft und mein Mann blieb mit dem Guide draußen und rauchte eins. Da standen schon x Männer ihm herum und wollten was mit Gewalt verkaufen. Sie meinten, wenn er für Zigaretten Geld hat und seine Frau für den Laden, dann kann er alles kaufen. Ich weiß nicht, wie es gewesen wäre ohne dem Guide.
    Und in Mexiko und Mauritius waren auch zwei heftige Geschichten...
    Ich glaube, man muß davon lernen, daß man nächstes mal bei solchen Straßenständen, wo man nur alleine ist, nie anhält. Auf jeden Fall, ich merke es davon für mich, wenn wir dahin reisen würden.
    Liebe Samstagsgrüssle
    (auf das Mail antworte ich morgen erst)

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  8. Das sind wieder ganz tolle Reiseeindrücke


    lg und ein schönes WE
    wünscht gabi

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  9. Liebe Traudi,
    danke für die wunderbaren Eindrücke, die
    du hier aufzeigst. Tolle Bilder - super Bericht.
    Das bunte Desigual-Kleid gefällt mir besonders gut,
    ich finde das passt perfekt zu deinem Naturell.
    Liebe Grüße und einen sonnigen Tag.
    Sadie

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  10. mehr als nur aufregend, abenteuerlich, spannend und absolut nicht lustig was Ihr da erlebt habt. ich "kenne solch aggresives verhalten der verkäufer nur aus Frankreich am STrand, auch aus Griechenland und Tunesien von der Straßenverküfern und kann mir lebhaft vorstellen wie das mitten in der Einöde für Euch gewesen sein muss, ich würde sagen, Ihr hattet enormes Glück unbeschadet aus der Situation herauszukommen....
    ein echter Abenteuerurlaub mit dazu wunderschönen Fotos und Informationen über Land und Leute...
    im fremden Land mit einer Bevölkerung deren Motivation und Möglichkeiten zu überleben als Tourist GAST zu sein braucht schon viel Anpassung und Verständnis...
    toller Bericht liebe TRaude....herzlichst Angel

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  11. Liebe Traude, danke für die tollen Fotos und den Bericht. Ich hatte wirklich Angst dass ihr da nicht ganz ohne Blessuren davon kommt. Oh jeh nicht auszudenken. Ein sehr unerfreuliches Abenteuer. Ich wüßte echt nicht was ich da gemacht hätte.
    Wünsche Dir einen schönen Abend, ganz liebe Grüße Tina

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  12. Abenteuer pur habt ihr erlebt.So allein mit dem Auto unterwegs ist schon mutig und dann anzuhalten Mit teurer Kamera. Mein Mann hätte es nicht gemacht. Wir wollen auch Land und Leute kennenlernen. Ein schöner Reisebericht. Die großen Felsen gibt es auch in Frankreich besonders in der Bretagne.Danke für diesen spannenden Ausflug,herzliche Grüße, Klärchen

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    1. Ja falls ihr euch entschließen solltet, auf eigene Faust nach Namibia zu reisen, kann ich euch auch nur empfehlen, bei solchen Straßenmärkten NICHT stehen zu bleiben. Mit Reiseführer ist das natürlich eine andere Sache, da gibt es wohl kaum eine Bedrohung durch die Händler, aber wir waren in der Unterzahl. Wir sind einfach naiv gewesen - Motto: Diese Leute sind an Touristen gewöhnt, die bei ihnen kaufen und sie fotografieren wollen. Unsere großen Kameras zu verstecken wäre für die von uns gepante Fotosession kontraproduktiv gewesen und unser Riesen-Auto WAR nunmal so - mit solchen Straßenkreuzern waren schließlich so ziemlich ALLE selbstfahrenden Touristen in der Gegend unterwegs... Tja, wir haben dadurch gelernt, aber ich denke, diese Himba-Händler schaden sich (und anderen Marktverkäufern) mit so einem Verhalten gewaltig... Trotzdem hoffe ich, dass ich eines Tages ins "richtige" Himbaland komme und dort auch jene Himba kenennlerne, die angeblich absolut nicht aggressiv sind und sich gerne fotografieren lassen...

      Ich möchte unbedingt mal nach Frankreich, u.a. um mir dir dortigen Felsen ebenfalls anzusehen - es gibt da auh welche, die dem Bryce Canyon in den USA ähneln ...

      Löschen
  13. Hello dear Traude,
    What a great post. Wonderful all these pictures.
    Nice to see that beautiful area and how people live there.
    Nice with the animals. This must be an impressive trip.

    Hugs, Marco

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  14. Liebe Traude,
    da habt Ihr ja wahrlich eine sehr unangenehme Situation durchlebt, da hätte ich auch sehr viel Herzklopfen gehabt, aber zum Glück ist ja alles gut gegangen. Die Bilder haben mich wieder beeindruckt, besonders die Felsen, die so aussehen als hätten spielende Riesen sie dort hingeworfen.

    Viele liebe Grüße und einen wundervollen Sonntag
    Wolfgang

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  15. Auweh, auf dieses Erlebnis hättet Ihr gut verzichten können, liestige Traude! Ich habe schon beim Lesen Herzklopfen bekommen, wie müsst Ihr Euch da wohl gefühlt haben? Wahrscheinlich handelt es sich ja nur um eine kleine aggresive Gruppe, die mit diesem "Geschäftsmodell" möglicherweise schon erfolgreich war. Ein schaler Beigeschmack bleibt dabei auf jeden Fall. Das ist sehr schade, da das Land offensichtlich ja sonst ganz phantastisch ist. Die großartigen Fotos lassen einen jedenfalls mitträumen.
    Es freut mich, dass Du es so schön bunt treibst, liebe Traude ;-) Wie Du weißt, gefällst Du mir in diesen bunten Des*gualkleidern besonders gut:-)))

    Liebe Grüße, Nadine

    http://nadinecd.blogspot.co.at

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  16. Hui, das war ja wieder spannend, liebe Traude. Ei, bin ich froh, dass sie euch samt Inventar ganz gelassen haben.
    Vielen Dank für die wunderschönen Bilder, besonders auch von den Dino-Äpfeln. Pferde waren das ja nicht, nüch wahr??? Das sind ja mal geniale Felsen.
    Ich wusste gar nicht, dass es in Namibia so nette Des-gualblumen gibt. Da blühen sie ja besonders schön:-)...und gut, dass ihr sie rechtzeitig gepflückt und wieder nach A mitgenommen habt, hihi.
    Liebsten Dank für dein liebes Grüßle bei mir und eben solche Grüße
    Angelika

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  17. Trotz eurer Liebe zum Abenteuer, war das doch eine etwas gefährliche Situation, war froh als ich gelesen hatte das alles gut ausging für euch.
    Die Bilder sind wieder traumhaft schön gelungen! Die beige Hose mit dem ärmellosen Top steht dir großartig <3

    Liebe Grüße <3

    AntwortenLöschen
  18. uiiui - wilde abenteuer!!
    aber is ja nochmal gut gegangen!
    tolle landschaften habt ihr wieder eingefangen!
    xxxx

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  19. Liebe Traude,
    das ist sehr spannend. Ich kann mir gut vorstellen, wie Ihr da in Bedrängnis geraten seid. Für gute Fotos würde ich jedenfalls nicht meine Seele verkaufen. Daher war es wohl besser, das Ganze abzubrechen. Danke für die Verlinkung zum Outfit des Monats.

    Liebe Grüße Sabine

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  20. Liebe Traude,
    was für eine brenzlige Herzklopfaktion...GsD ist für euch alles gut ausgegangen. Sicher ein unvergessliches Erlebnis ebenso wie die gesamte Traumreise. Gigantische Eindrücke der Felsformationen, ein informativer Bericht und auch die Bilder der Lodges finde ich total interessant, denn...so eine Reise nach Afrika werd ich wohl nicht unternehmen...aber wer weiß. ;-)
    Viele liebe Grüße,
    Marita

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  21. irgendwie alle sind gerade in südafrika, die halbe famile, kollegen, die friseurin...deine bilder lassen erahnen, was den reiz des landes ausmacht.
    vielleicht...eines tages...dann werde ich mir hier nochmal tipps holen!
    liebe grüße
    bärbel ☼

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  22. Dear Traude, with your magnificent report I continue traveling with you through Namibia. What an extraordinary place! This was undoubtedly the journey of a lifetime!
    I loved your colorful ethnic dress as well as the set of bracelets that adorned your wrist - just adorable!
    Have a happy week.
    Around here a lot of rain, a lot of wind and cold.
    It's winter time.
    Beijo
    Nina

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  23. I'm glad to hear that you had a lovely time in Namibia. Once again, I enjoyed seeing your photos and your photo collages.

    That colourful dress is so lovely. You look fantastic in it! I also really liked that second outfit, the one with neutral tones, lovely tee and pants.

    Have a great day!

    https://modaodaradosti.blogspot.ba/

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  24. Hallo liebes Roserl,
    du bist ja wieder mal ganz schön rumgegondelt und tolle Fotos hast du mitgebracht - besonders das runde Schoko-Baby könnt ich grad fressen so süß ist es! ;)
    Da ich bei Rotel-Tours (www.rotel.de) arbeite, könnt ich oft saubillig auf große Reisen mit, aber ich schau mir lieber die Bilder von anderen an :)
    Danke für deinen Besuch,
    Doris

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    1. Liebe Doris,
      wenn du allerdings "das runde Schoko-Baby" aus der viertletzten Collage meinst - da steht untendrunter dabei, dass diese Fotos alle von einem Wikipedia-Artikel über Himba stammen. Selbst aufgenommene Fotos von Himba-Kleinkindern kann ich euch aufgrund der oben geschilderten Problematik leider nicht bieten. Und das kleine Mädchen auf der drittletzten Collage hat sich leider nicht umgedreht ... Aber es wird hier im Blog noch nette Kinderfotos zu sehen geben...
      LG Traude

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    2. Ja, ja, Traude, ich habs schon gelesen, aber ich finds trotzdem zum Fressen - darf man des überhaupt noch sagen ;)
      LG Doris

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    3. Ist bestimmt politisch voll unkorrekt - aber ich kann dir nur beipflichten ;-))
      Alles Liebe, Traude

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  25. Schön, dass du uns wieder mit so viel tollen Fotos verwöhnst.
    Wie ich sehe, bist du in der Zeit dort ganz schön stark geworden. Der Fels ist ja nun nicht klein ;)
    Und dein Hut gefällt mir auch ausgesprochen gut.
    GLG sigrid

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    1. Ja, klar bin ich stark geworden - ich hab ja auch Edis Spinatportion gegessen ;-)

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  26. Liebe Traude,
    Du hast uns nicht nur tolle Fotos mitgebracht, sondern auch einen einmaligen Reisebericht. Bei Eurem Abenteuer habe ich richtig Herzklopfen bekommen. Ich glaube, ich wäre nicht so cool geblieben, sondern hätte richtig Panik bekommen, aber Ihr habt wohl bedacht gehandelt. Nur gut, dass alles gut ausgegangen ist.
    LG
    Astrid

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  27. Jetzt war ich so lange nicht hier, liebe Traude, so dass ich einiges nachzuholen hatte. Es hat sich aber wie immer gelohnt. Auch die 'Schneeköniginnenfotos' sind grandios. Bei uns lag bisher nur eine hauchdünne Schicht Pulverschnee. Die Enkel würden natürlich über soooo viel Schnee, wie du ihn zeigst, jubeln. - Mal sehen, vielleicht bekommen wir ja auch noch ein paar Flöckchen ab! --- Gerade habe ich die Geschichte mit den Himba gelesen. O wei, da wäre mir das Herz ganz sicher in die Hose gerutscht. Wie gut, dass alles gut ausgegangen ist - hätte echt schief gehen können. Da aber die positiven Seiten eurer Reise bei weitem überwiegen, werden auch sie ganz sicher in eurer Erinnerung bleiben. - Danke für den hervorragenden Reisebericht. Den konnte ich mir doch nicht entgehen lassen - aber es ist einfach so, dass der Januar noch seinen Tribut forderte. Es ist im Dezember einfach zuviel passiert, was mir (uns) jetzt ein paar gesundheitliche Probleme beschert hat. - Aber bald wird die Sonne höher stehen und damit kommt hoffentlich auch unsere Energie zurück! Danke für alle deine Mühe! LG Martina

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  28. Liebe Traude, Dein Reisebericht ist sehr beeindruckend. Ich kann mir gut vorstellen, dass das sehr beeindruckend und spannend war.Die Bilder sind grandios, das ist wirklich eine ganz andere Welt.
    LG
    Magdalena

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  29. Guten Morgen Traude,
    nun endlich schaffe ich es Deinen weiteren Reisebericht zu lesen, ich hatte ja richtig Herzklopfen. Wenn ich eines nicht mag, dann sind es solche Situationen. Ich habe es sowieso nicht gerne, wenn fremde Menschen mir zu Nahe kommen, daher sind solche Länder immer etwas schwierig für mich (Ägypten hat mir schon gereicht). Das mag an meinem finnischen Blut liegen (die Finnen haben einen mehr als großen Privatsphäre-Bereich), ich kann also Edi mehr als gut verstehen.
    Wie schön das es nicht zu schlimmeren gekommen ist!
    Deine Fotos und Berichte habe ich aber doch sehr genossen und ich freue mich schon auf den nächsten Bericht.
    Liebe Grü8e sendet Dir Kirsi (die sich jetzt ihren Hund schnappt und eine große Runde dreht)

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  30. Oh liebe Traude, da bin ich aber sehr froh, dass Ihr da wohlbehalten entkommen konntet. Aufdringliche Verkäufer, die zu sehr auf mich einreden und/oder mir zu nahe kommen, sind mir ja so schon ein Graus. Was Ihr da erlebt hat, war ja noch um Einiges extremer und besonders irgendwo im Nirgendwo sicher beängstigend. Super, dass Ihr Euch nicht habt abzocken lassen! Touristen über den Tisch ziehen ist ja leider vielerorts ein beliebtes Hobby.
    Allerliebste Grüße und hugs,
    Julia

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  31. wow
    da habt ihr ja wieder einiges erlebt
    auch wenn ihr auf die unschöne Begegnung sicher gerne verzichtet hättet..
    aber das ist nun mal "live " ;)
    tolle Bilder
    liebe Grüße
    Rosi

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  32. Beeindrückend! Wenn Sie zufällig ein sicheres Cloud suchen, worauf man private Dateien speichern kann, empfehle ich datenraum

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